Schweizer machen

Ich bin in Luzern geboren. Ich bin Schweizer. Mein Heimatort ist Zürich. Wie ist es dazu gekommen? Mein Vater, Heinrich Becker, wurde in St.Margrethen als Deutscher geboren. Meine Mutter war Schweizerin. Mein Vater hat sich in den Dreissigerjahren in Oerlikon einbürgern lassen. Und da Oerlikon später eingemeindet wurde, sich in ein Quartier von Zürich verwandelte, … weiterlesen…

Die Normalität und der Nerz

16 Millionen Nerztiere sollen in Dänemark getötet werden. Vorzeitig. Wegen Corona-Mutation. Allerdings wären sie auch ohne diese Mutation getötet worden. Schliesslich handelt es sich um Nutztiere in Massentierhaltung. Zucht und Tötung der Tiere im Dienste menschlicher Eitelkeit. In der Schweiz werden jährlich 3 MIllionen männliche Eintagsküken getötet. In Deutschland sind es 45 Millionen jährlich, in … weiterlesen…

Milch

Heinrich, mein Vater, 1907 geboren, ist 2000 gestorben, friedlich eingeschlafen. Er hatte einige Konstanten in seinem Leben. An zwei davon erinnere ich mich gerne: An den Wein und die Milch, Kuhmilch genauer gesagt. Zum Mittagessen trank er ein Glas Rotwein, 1 dl mehr nicht. Und abends trank er eine Tasse warme Milch, wahrscheinlich 2 dl. … weiterlesen…

CHF 1000’000’000’000

Das Vermögen sämtlicher Schweizer Pensionskassen beträgt aktuell rund CHF 1000’000’000’000. Das sind CHF 1000 Milliarden oder eine Billion! Es scheint, als ob das Sparen in unserem Land grenzenlos sei und dies bei gleichzeitiger Verschuldung, sind doch beispielsweise rund 50% der Autos auf unseren Strassen Leasing-Fahrzeuge. Allerdings ist das Sparen eine schweizerische Tugend, die längst vor … weiterlesen…

Systemrelevant oder lebensrelevant?

2020 ist ein Haselnussjahr. Immer wieder lese ich in unserem Garten die Nüsse auf und staune, welche Fülle da vorhanden ist. Eine systemrelvante Tätigkeit ist das nicht. Bedeutungslos für das Bruttosozialprodukt. Aber lebensrelevant oder besser gesagt lebensqualitätsrelevant finde ich sie schon: Ich halte mich an der frischen Luft auf, ich gehe durch den Garten, ich … weiterlesen…

Laut und leise

Auf einer Wanderung unterwegs in den basellandschaftlichern Hügeln näherten wir uns einem Weiler und da stiessen wir auf ein schon fast gotthelfsches Bild: Zwei Frauen mit langen breiten Rechen zogen an einem Hang das Heu zu langgestreckten Haufen zusammen. Blauer Himmel, Sonne und: Stille! Kein dynamischer Jungbauer, der das Heu mit Getöse vor sich herbläst. … weiterlesen…

Hilfe, die Wespen sind da.

Schön und teilweise reif sind die Trauben am Rebstock an der Südwand unseres Hauses. Die Freude ist gross und der Frust auch. Denn da sind die Wespen. Ganze Trauben von Wespen hangen an den Trauben, die eigentlich ins Müesli sollten, so meine Vorstellung. Kaffeepulver und Melonen. Doch überall Wespen. Beim Essen machen sich die Wespen … weiterlesen…

Lockere Zügel

Da staunte ich nicht schlecht: Mit dem Velo auf dem Waldweg unterwegs, kam mir mitten im Weg eine Reiterin entgegen, beide Hände am Handy, Kopf gesenkt, die Zügel lose baumelnd. Was tun: Laut klingeln, weniger laut rufen, anhalten, in die Büsche fahren, wenden? Während Pferd und Reiterin ganz ruhig waren, galoppierte mein Geist durch ein … weiterlesen…

Bergauf ohne Schnauf

Viele besitzen eines. Noch mehr wollen eines kaufen. Jetzt erst recht, etwa als Nahverkehrsmittel anstatt mit dem ÖV zur Arbeit zu fahren. Und die Senioren sind sowie so Feuer und Flamme. Bergauf ohne Schnauf. Klar, die Rede ist vom e-Bike. Ich habe keines. Noch keines, denn soeben habe ich eine Testfahrt mit einem hochklassigen e-Bike … weiterlesen…

Oh, mein Gott!

In der säkularen westlichen Gesellschaft ist kaum noch von Gott die Rede. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass geradezu eine Hemmung besteht, das Wort Gott auszusprechen. Da ist es für viele Menschen einfacher einander mit Namaste zu begrüssen, wie etwa in den Yogastudios. Namaste – ich grüsse das Göttliche in dir ist beinahe so … weiterlesen…